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Was ist Liverollenspiel (LARP)?

Liv­erol­len­spiel ist eine Art Impro­vi­sa­tion­sthe­ater auf ein­er offe­nen Spielfläche. Am besten lässt sich das Konzept an einem Beispiel erklären:
Nehmen wir den Fan­ta­sy-Film „Der Herr der Ringe“ als Grundlage.

Mar­tin find­et den Film super und möchte mit seinen Fre­un­den eine Ver­anstal­tung machen, die dem Stil des Films nachemp­fun­den ist. Er mietet also eine Zelt­fläche auf Uto­pi­on an und lädt seine Fre­unde dazu ein.
Im Film kom­men ver­schiedene Fan­ta­sy-Völk­er vor, die die Fre­unde gerne darstellen möchten.
Anna möchte gerne eine Elfe spie­len und Oli einen Zwerg. Bei­de schauen sich den Film nochmal an um die wesentlichen Eigen­schaften und Klei­dung der bei­den Grup­pen zu erfassen.
Anna wählt also ein langes helles Kleid mit ele­gan­ten Mustern und Oli eine robuste Hose und eine Jacke mit Fel­lkra­gen. Bei­de fer­ti­gen ihre Verklei­dung (genan­nt Gewan­dung oder Klam­otte) selb­st an und verzieren sie noch aufwendig nach dem Vor­bild des Films.
Dazu über­legen sie sich noch eine passende Rolle (genan­nt Charak­ter), mit der sie an der Ver­anstal­tung teil­nehmen möchten.
Mar­tin über­legt sich, welche Hand­lung (genan­nt Plot) die Ver­anstal­tung haben kön­nte. Er entschei­det sich für eine diplo­ma­tis­che Ver­hand­lung der Elfen und Zwerge um eine Lan­des­gren­ze, die mit ein­er drama­tisch gespiel­ten Schlacht enden soll. Diese Idee teilt er allen Fre­un­den mit, die auf die Ver­anstal­tung kom­men wer­den (diese wer­den dann Spiel­er genan­nt). Die Spiel­er über­legen sich, welche Rolle ihr Charak­ter dabei ein­nehmen soll.
Als die Ver­anstal­tung begin­nt, bauen alle ihre Zelte auf und richt­en sie entsprechend hüb­sch oder rustikal ein (genan­nt Lager). Dann erk­lärt Mar­tin noch ein­mal kurz, worum es geht und das Spiel beginnt.
Das wichtige an ein­er solchen Ver­anstal­tung ist, dass sich alle Beteiligten sehr viel Mühe mit dem Spie­len der Charak­tere geben und so ver­suchen, der Welt aus dem Vor­bild des Films möglichst nah zu kom­men um eine geschlossene Gruppe zu bilden und Störun­gen (wie z. B. ein Handy) zu ver­mei­den. Das wird dann Immer­sion genannt.
Im Laufe des Spiels kommt es nun zu Mar­tins geplanter Schlacht und alle machen sich bere­it zum Schaukampf. Auch wenn es wild aussieht – es gibt hier sehr klare Regeln. Die benutzten Waf­fen sind The­ater­waf­fen aus Schaum­stoff und verur­sachen keine Ver­let­zun­gen. Wenn jemand ver­let­zt ist wird der Kampf sofort unter­brochen um der Per­son zu helfen
Am Ende der Ver­anstal­tung sitzen alle noch gemütlich beim Feuer und erzählen sich von ihren lieb­sten Momenten der let­zten Tage.

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